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Damals und heute

Das StadtPalais – Museum für Stuttgart

Wie wurde Stuttgart zu dem, was es heute ist? Was waren wichtige Impulse für die Entwicklung der Stadt? Und wie könnte deren Zukunft aussehen? Das im April 2018 eröffnete „StadtPalais – Museum für Stuttgart“ widmet sich der Stadt und ihrer Geschichte. 

Untergebracht ist das StadtPalais im ehemaligen Wilhelmspalais, dem Wohnsitz des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. Gezeigt werden Sammlungsstücke, die Stadtgeschichten erzählen – von Ladenschildern über Werbeanzeigen bis hin zu Protesttransparenten und der Panda-Maske von Rapper Cro. 
Im Zentrum der ständigen Ausstellung „Stuttgarter Stadtgeschichte(n)“ steht ein medial bespieltes Modell der Stadt. Sogenannte „Stadtgespräche“ führen den Besucher schrittweise zurück in die Stuttgarter Vergangenheit und bieten die Möglichkeit, die Geschichte aus vielen verschieden Perspektiven zu betrachten. Zwei „Jahrhundert-Räume“ erzählen die Stadtgeschichte ab Mitte des 18. Jahrhunderts chronologisch. Der Weg von der kleinen Residenz- zur industrialisierten Stadt steht im Mittelpunkt des 19. Jahrhundert. Das 20. Jahrhundert ist von den Anfängen der Demokratie, der Zerstörung und den Wiederaufbau im und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie einer von Migration geprägten Großstadt gekennzeichnet. 
Sonderausstellungen vertiefen Einzelbereiche der ständigen Ausstellung, der Fokus liegt dabei auf Themen der Stadtgeschichte und Fragen der Architektur und Stadtplanung. 
Das Stadtlabor BauMit im Gartengeschoss lädt Kinder und Jugendliche ein, ihre Zukunft in der Stadt zu planen. Hier entdecken sie Stuttgart nicht nur neu, sondern lernen als Nachwuchsplaner, in Ausstellungen, Workshops und Projekten grundsätzliche Aspekte von Architektur und Stadtplanung kennen. 

Die Schau Richard Herre, zu sehen noch bis zum 1.März 2020, erinnert an einen vergessenen Protagonisten der Stuttgarter Avantgarde: den Architekten und Möbeldesigner Richard Herre. Gezeigt werden Möbel, Entwürfe und Plakate. Herre ist nicht nur einer der Ideengeber der Ausstellung „Die Wohnung“ des „Deutschen Werkbundes“, in deren Rahmen 1927 auch die Weißenhofsiedlung entstand, er war auch an der Innenraumgestaltung des Hauses von Max Taut künstlerisch beteiligt. 
Noch bis zum 30. August 2020 kann die Sonderausstellung TROY – 30 Jahre Die Fantastischen Vier besucht werden. Vor mehr als 30 Jahren nahm die Erfolgsgeschichte der Stuttgarter Band ihren Lauf. Die Ausstellung blickt auf die Entstehung und Entwicklung der wahrscheinlich wichtigsten Pop- und Hip-Hop-Gruppe aus Stuttgart.

Weitere Informationen unter: www.stadtpalais-stuttgart.de

 

(337 Wörter im Artikel)

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