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Zwischen barocker Malerei und tamilischer Kultur

Kunstvolles Stuttgart

Die Staatsgalerie Stuttgart, das Kunstmuseum Stuttgart, das Landesmuseum Württemberg, das Linden-Museum Stuttgart und das Haus der Geschichte präsentieren Jahr für Jahr herausragende Ausstellungen. Im Jahr 2021 locken barocke Malerei, zeitgenössische Kunst und tamilische Kulturgeschichten in die baden-württembergische Landeshauptstadt. 

Die Staatsgalerie Stuttgart stellt in ihrer Sonderausstellung Mit allen Sinnen! Französische Malerei noch bis 4. Juli 2021 die Künstler des Impressionismus in den Mittelpunkt. Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz sowie eigenen Beständen, kann die Staatsgalerie die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Maler wie Manet, Renoir, Monet und weiteren, sind auch Arbeiten von unter anderem Berthe Morisot, Mary Cassatt und Paul Gauguin zu sehen.
Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys widmet die Staatsgalerie dem Künstler die Ausstellung Joseph Beuys. Der Raumkurator, die sich mit seinen Präsentationsweisen seiner Arbeiten auseinandersetzt. Vom 26. März bis 18. Juli 2021 zeichnet die Ausstellung Beuys sensibles Arbeiten zwischen Werk, Betrachter und Museumsraum anhand von Fotografien, Filmaufnahmen und Objekten nach. 
Peter Paul Rubens gilt als erfolgreichster Maler des Barock. Die Sonderausstellung Rubens, vom 22. Oktober 2021 bis 20. Februar 2022 zeigt, wie dieser in Italien das Fundament für seinen späteren Erfolg legt: Kontinuierlich erweitert er sein Netzwerk und gewinnt einflussreiche Adelige, Gelehrte und Diplomaten als Förderer. An die 100 Gemälde und Arbeiten auf Papier werden zu sehen sein. 

Das Ausstellungsprojekt Wände | Walls spürt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Raumgrenze Wand  an drei zentralen Orten in der Innenstadt nach. Die internationalen Leihgaben, darunter von Monica Bonvicini, Yoko Ono und Charlotte Posenenske gehen weit über die Wandmalerei und -zeichnung hinaus und umfassen performative, skulpturale und installative Ansätze. Die Ausstellung im Kunstmuseum und im Stadtpalais geht noch bis 30. Mai 2021
Kamm, Pastell und Buttermilch. Willi Baumeister – Adolf Hölzel – Fritz Seitz ist noch bis 26. September 2021 zu sehen. Als Künstler experimentierte Willi Baumeister mit unterschiedlichen Materialien und Techniken. In der Ausstellung treten Baumeisters selten präsentierte Pastellzeichnungen in Dialog mit Blättern seines Lehrers Adolf Hölzel und seines Studenten Fritz Seitz. 

Die Große Landesausstellung Fashion?! Was Mode zu Mode macht stellt im Landesmuseum Württemberg bis Frühjahr 2022 den Besuchern die Komplexität des Systems Mode in einer kritischen, aber auch unterhaltenden Darstellung vor. Die fünf verschiedenen Themenräume nehmen jeweils unterschiedliche Akteure in den Blick: von Designern über Modefotografen bis hin zu Influencern. Die Ausstellung versteht Mode als breiten Sammelbegriff und zeigt klassische Highlights internationaler Modegeschichte ebenso wie opulente Haute-Couture-Entwürfe, Alltagskleidung und Filmsequenzen.  

Das Linden-Museum Stuttgart beschäftigt sich in seiner Werkstattausstellung Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus mit der kolonialen Verbindung des Museums zwischen 1882 und 1940. Damit stellt sich das Museum der eigenen Geschichte und reflektiert kritisch seine kolonialen Wurzeln. Noch bis 30. Mai 2021 kann die Ausstellung besucht werden. 
Vom 9. Oktober 2021 bis 8. Mai 2022 präsentiert das Linden-Museum die Große Sonderausstellung Von Liebe und Krieg. Tamilische Geschichte(n) aus Indien und der Diaspora. Vorgestellt werden die Geschichte und Gegenwart einer Zivilisation, die stolz auf eine bis ins klassische indische Altertum zurückreichende Geschichte zurückblickt und bis heute ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahrt hat. Neben archäologischen Objekten und künstlerischen Arbeiten beleuchtet die Ausstellung auch die sozialen Aspekte tamilischer Kulturgeschichte(n). 

Das Haus der Geschichte widmet den drei Emotionen Gier, Hass und Liebe eine zweijährige Ausstellungstrilogie. Den Start macht Gier. Was uns bewegt. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. September 2021 zu sehen und zeigt Gier-Geschichten aus drei Jahrhunderten: Von raffgierigen Fürsten über habsüchtige Kolonialisten bis hin zur konsumbegeisterten Shopping Queen. Der zweite Teil, Hass. Was uns bewegt, läuft vom 23. Juli 2021 bis 30. Januar 2022. 
 

(579 Wörter im Artikel)

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