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Von traditionellen Festen bis zu internationaler Sterneküche

Genuss-Region Stuttgart

Ob Haute Cuisine oder schwäbische Spezialitäten, feine Weine oder erfrischende Biere, feiern auf traditionellen Festen oder wandern in den Weinbergen – in der Region Stuttgart lässt sich Genuss auf vielerlei Weise entdecken und erleben. 

24 Sternerestaurants gibt es in der Region Stuttgart, allein acht davon in der Landeshauptstadt selbst: Zauberlehrling, Hupperts, Délice, Speisemeisterei, Wielandshöhe, Zirbelstube, 5 und Olivo. Mit dem „Olivo“ im Hotel Steigenberger hat Stuttgart seit 2020 auch ein Zwei-Sterne-Restaurant. Am höchsten, zumindest geografisch gesehen, strahlt der Stern über der „Wielandshöhe“. Dort oben genießt man nicht nur gutes Essen, sondern auch einen wunderbaren Blick in den Stuttgarter Talkessel. Auch außerhalb des Talkessels kommen Genießer in insgesamt 16 Sternerestaurants auf ihre Kosten. Zum Beispiel in Fellbach: Zwei Ein-Sterne-Restaurants und das 2021 mit dem zweiten Stern prämierte Restaurant „Goldberg“ machen den Ort nordöstlich von Stuttgart zu einem Mekka für Gourmets. Der Restaurantführer Gault&Millau kürt Vincent Klink, den Spitzenkoch der Wielandshöhe zum Gastronomen des Jahres 2021. Zudem haben 16 Gourmettempel in der Region Stuttgart vom Guide Michelin den kulinarischen Ritterschlag erhalten.

Nicht mit einem Stern ausgezeichnet, aber ausgezeichnet gut ist die regionale, schwäbische Küche. An Maultaschen, Gaisburger Marsch oder Linsen mit Spätzle führt in der Region Stuttgart kein Weg vorbei. Zusammen mit Rostbraten, Kartoffelsalat, Kässpätzle und Ofenschlupfer gehören sie zu den beliebtesten schwäbischen Gerichten. In einigen von ihnen hat sich die schwäbische Sparsamkeit in ihrer schönsten Form manifestiert: Was vom Tage übrigbleibt, landet im Suppentopf oder versteckt sich unter einer Teighülle. Um die Entstehung der schwäbischen Maultasche, die von der EU in ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt ist, ranken sich viele Legenden. Eine besagt, dass die Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn, daher auch der Name Maultasche, in der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten wollten. Kurzerhand versteckten sie die verbotene Speise vor den Augen des Herrn in einer Teighülle. Das brachte der Maultasche auch den volkstümlichen Beinamen „Herrgottsb’scheißerle“ ein.
Beliebtester Snack ist die Brezel, die zu jeder Tageszeit – mit Butter oder pur – gegessen wird. Angeblich entstand sie aus der Not heraus. Um seiner Hinrichtung zu entgehen, sollte ein Bäcker im 15. Jahrhundert ein Gebäck erschaffen, durch das drei Mal die Sonne scheint. 

Am besten genießt man die schwäbischen Spezialitäten in den traditionellen Weinstuben oder temporären Besenwirtschaften der Weingärtner. Als Zeichen, dass geöffnet ist, hängt ein Besen an der Tür. Ausgeschenkt wird dort nur der hauseigene Wein, der aus den für die Region typischen Henkelgläsern getrunken wird. 

Gefeiert wird unter anderem auf dem bekannten Cannstatter Volksfest, hier versorgen die großen Stuttgarter Brauereien die Gäste in ihren Bierzelten mit dem beliebten Gerstensaft. Darüber hinaus finden alljährlich noch viele weitere traditionelle Feste in der Region Stuttgart statt, wie das Filderkrautfest oder das Stuttgarter Weindorf. 

(431 Wörter im Artikel)

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