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Die Geschichte der Stuttgarter Sportwagenschmiede

Highspeed im Porsche Museum

Spektakulär von außen und Hochleistung im Innern – das Porsche Museum erzählt die Produkt- und Motorsportgeschichte der Stuttgarter Sportwagenschmiede. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 konnte das Museum rund 4,5 Millionen Besucher begrüßen. 

Ende Januar 2009 eröffnete das Museum am Porscheplatz seine Pforten. Seit 1950 werden hier die Sportwagen mit dem Stuttgarter Rössle auf der Motorhaube hergestellt  

Das von dem Wiener Architekturbüro Delugan Meissl futuristisch gestaltete Gebäude (2009) wird von drei V-förmigen Säulen getragen. Fast macht es den Eindruck, als schwebe der Hauptkörper über dem Boden. 35.000 Tonnen wiegt der Museumskörper, in dem 6.000 Tonnen Stahl verbaut wurden. Mehr, als im Pariser Eiffelturm. Optischer Fixpunkt am Porscheplatz: Eine 24 Meter hohe Skulptur – „Inspiration 911“ –, deren drei Stelen von je einem Porsche 911 aus unterschiedlichen Baujahren gekrönt wird. 
Die 5.600 Quadratmeter große Ausstellung präsentiert mehr als 80 Fahrzeuge und 200 Kleinexponate. Neben weltberühmten Automobilikonen wie dem 356, 911 oder 917 werden auch die technischen Hochleistungen aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts von Professor Ferdinand Porsche ausgestellt. Zu den Highlights zählt ein Neuaufbau des Typs 64, des Ur-Porsche. Seine Formensprache, sozusagen die Porsche-DNA, findet sich bis heute in jedem Modell der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Der Leitfaden für den Besucher entsteht aus der Produktgeschichte. Sie transportiert die „Idee Porsche”, die auf charakteristischen Eigenschaften wie „schnell”, „leicht”, „clever”, „stark”, „leidenschaftlich“ und „konsequent” basiert. Ergänzt wird der chronologische Rundgang durch spezielle Themenbereiche, beispielsweise zu Porsches Motorsportaktivitäten. Am Ende der Ausstellung lädt die interaktive „Porsche Touchwall“ zum multimedialen Stöbern und Recherchieren in der Unternehmensgeschichte ein. Weltweit einzigartig: Die interaktive Soundinstallation „Porsche in the Mix“. Von sieben Fahrzeugmodellen ist jeweils der charakteristische Fahrzeugsound zu hören. 

Die Ausstellung ist ständig im Wandel, denn das Porsche-Museum ist ein rollendes Museum. Die gezeigten Fahrzeuge erfüllen noch heute ihren Zweck: Sie fahren. Etwa beim Goodwood Festival of Speed. Um eine fachgerechte Wartung der historischen Renn- und Sportwagen gewährleisten zu können, wurde eine Museumswerkstatt eingerichtet. Der Besucher kann die Arbeit an den Porsche-Klassikern durch eine gläserne Trennwand direkt mitverfolgen. Über der Museumswerkstatt gewährt das Historische Archiv der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG Fachpublikum wie Journalisten, Wissenschaftlern oder Besitzern von Porsche-Klassikern Einblick in die Geschichte des Unternehmens. Es umfasst als eines der größten Bildarchive im Automobilbereich mehr als fünf Millionen Bilder, ein Medienarchiv mit über 1.700 Stunden Filmmaterial sowie eine Bibliothek mit mehr als 3.000 Automobilbüchern. Zudem verfügt es über eine umfangreiche Sammlung schriftlicher Unterlagen zur Produkt-, Renn- und Unternehmensgeschichte.

Per Multimedia Guide durch’s Porsche Museum: Die bisherigen Hörbeiträge wurden um umfangreiches Bild- und Videomaterial zu jedem Exponat erweitert. So wird dem Besucher ermöglicht, noch tiefer in die Unternehmensgeschichte des Sportwagenherstellers einzutauchen. Verfügbar ist der Media Guide in acht Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Japanisch und Chinesisch.

Weitere Informationen unter: www.porsche.de/museum

(447 Wörter im Artikel)

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