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Mittendrin statt nur dabei

Am Schlossplatz schlägt das Herz der Stadt

Auf dem Stuttgarter Schlossplatz pulsiert das Leben, gleichzeitig lädt er zum Verweilen ein. Um ihn herum sind viele Sehenswürdigkeiten angesiedelt, die sich gut zu Fuß erkunden lassen. Burgen und Schlösser grüßen aus einer großen Vergangenheit, kühne und futuristische Bauwerke aus einer ebensolchen Gegenwart. 

Ob Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart, jazzopen Stuttgart oder das Stuttgarter Sommerfest – der Schlossplatz ist das ganze Jahr voller Leben und ruft zum Feiern auf. Regelmäßig finden vor der Kulisse des Neuen Schlosses Open-Air-Konzerte statt, internationale Trickfilme lassen den Platz zum Freiluftkino werden und die weißen Pagodenzelte des Sommerfests zur Flaniermeile. Und während des Weihnachtsmarkts lassen die „Glanzlichter Stuttgart“, meterhohe Lichtskulpturen, die acht touristische Highlights der Stadt repräsentieren, den Platz erstrahlen. 

Früher gehörte das Gebiet des Schlossplatzes zum herzoglichen Lustgarten, ab 1746 diente er als Exerzier- und Paradeplatz. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er zu einer barocken Gartenanlage, die auch von den Bürgern genutzt werden durfte. In der Mitte des Schlossplatzes ragt die Jubiläumssäule (1841) empor, auf deren Spitze seit 1863 Concordia, die Göttin der Eintracht thront. Sie steht im Angesicht des Neuen Schlosses, das aufgrund seiner langen Bauzeit von 1746 bis 1807 Einflüsse von Barock, Klassizismus, Rokoko und Empire vereint. Bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts residierten hier die württembergischen Könige. Heute beherbergt das Gebäude Repräsentationsräume sowie die Ministerien für Finanzen und Kultur. 
Das Alte Schloss war die Stammburg der ersten Grafen und Herzöge von Württemberg. In ihm befindet sich heute das Landesmuseum Württemberg. Im Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses werden jedes Jahr das Stuttgarter Weindorf und der Stuttgarter Weihnachtsmarkt eröffnet. 
Das Kunstmuseum, ein 27 Meter hoher, gläserner Kubus, ist auch nachts ein Highlight. Dann bringt es den steinernen Würfel in seinem Inneren zum Leuchten, und auch der Schlossplatz erstrahlt in seinem Glanz. Die Sammlung des Kunstmuseums umfasst über 15.000 Exponate, vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. 
Schräg gegenüber steht das Kunstgebäude. In ihm organisiert der Württembergische Kunstverein regelmäßig zeitgenössische Ausstellungen. Das Haus, auf dessen Kuppeldach ein goldener Hirsch thront, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach Plänen des Architekten Paul Bonatz – er schuf auch den Hauptbahnhof – wieder aufgebaut. 
Wem weniger nach Kultur, sondern mehr nach Shopping ist, der kann sich diesem in der Königstraße ausgiebig widmen. Sie beginnt am Hauptbahnhof und führt als längste, zusammenhängende, autofreie, Einkaufs-Fußgängerzone Europas mit 1,2 Kilometern direkt am Schlossplatz und auch am Königsbau, Stuttgarts ältester Ladenpassage, vorbei.
 

(385 Wörter im Artikel)

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